Hwyl fawr Cymru

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Geneigte Leser!

3,5 Wochen in Cardiff sind vergangen wie im Flug und nun bin ich wieder im winzigen Llangollen für meine letzte Nacht in Wales.

Kurzes Resümee der letzen Woche in Cardiff: Unregelmäßige Arbeitszeiten along with Shopping-Exzessen. Mit einer Gruppe über 5 Personen macht Sight-Seeing keinen Spaß und es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen bis wirklich alle den „Gruppenanführer“ eingeholt haben. Mit einer spanisch-italienisch-deutschen Mischung macht Feiern ebenfalls keinen Spaß, da alle schon beim Abendessen anfangen mit Trinken, den Bus verpassen, zu spät kommen und dann nach 2 Stunden schon wieder müde nach Hause wollen. Dennoch erfolgreich Cardiff Castle und das wunderschöne Freilicht-Museum St. Fagans besichtigt. Außerdem eine Tour durch die BBC-Studios und einen Ausflug nach Caerphilly Castle absolviert. Awesome!

Ein bisschen traurig bin ich schon, dass es wieder zurück nach Deutschland geht. Ich hatte hier eine sehr schöne Zeit, ich habe viel gesehen und außerdem herausgefunden, dass auch die Menschen im Vereinigten Königreich nicht anders sind als überall. Bis auf einige kleine Macken versteht sich.

6 Wochen Wales in Zahlen: In dieser Zeit habe ich…

… schätzungsweise 26 Liter schwarzen Tee mit Milch und Zucker getrunken und ich hab ihn immer noch nicht über. Im Gegenteil, ich liebe ihn.

… mindestens fünfmal täglich „sorry“ gesagt.

… bestimmt zwei Fasane verzehrt. Ein Glück endete die Fasan-Saison Ende Januar.

… über £ 550 ausgegeben (Ich weise alle Verantwortung von mir, da muss jemand Zugang zu meiner EC-Karte gehabt haben!)

… festgestellt, dass Fish ‘n’ Chips nur mit reichlich Ketchup und Mayo schmecken und Salz hier zudem eine Rarität darstellt.

Jeden dritten Abend gab es f***ing peas.

Ich bin in insgesamt 5 Kirchen, Castles und Abbeys und 3 Museen gewesen.

Günstigste Tasse Tee: £ 0,75. Teuerste: £ 2,50

Ich bin noch nie so viel gelaufen wie in Wales. An den Wochenenden kam es r e g e l m ä ß i g – mein Schrittzähler ist fast explodiert – bis zu 17000 Schritten täglich!

Final Scrabble-Duel mit Toni: 2 zu 1 für mich : )

Morgen um 10:50 Uhr bin ich wieder back in Germany. Unglaublich, dabei habe ich das Gefühl gerade mal 2 Wochen hier zu sein. Immerhin die Aussicht auf mein eigenes Bett und gute deutsche Sauberkeit ist traumhaft.

Ich befürchte dennoch, dass ich in Deutschland Probleme mit dem Rechtsverkehr bekommen werde.

Looking forward to seeing you all soon.

Goodbye and good luck! Ta-ra!

Holly

A bike is something that you pedale and it goes

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Chaps

Mittlerweile setze ich nach der Begrüßung keine Kommas mehr, weil das macht man in se UK nich so!

Nur ein kurzes Update… Denn es sind so viele schöne Dinge passiert in den letzten Tagen.

Letzte Woche verging wie im Flug, u.a. habe ich FÜNFMAL dasselbe Theaterstück gesehen und kann den Monolog jetzt fast auswendig. Zur Erinnerung: Die Theatre Company für die ich arbeite, hatte letzte Woche Premiere ihres Stückes NINE SUITCASES, in Zahlen bedeutet das: 3 Proben und 3 Aufführungen. Alle die wissen möchten, was die eigentlich machen, klicken bitte hier >>

Da eine One-Man-Show ja nicht sehr abendfüllend ist, gab es zum Preis von einer gleich ZWEI One-Man-Shows. Vor NINE SUITCASES war A GRINGO’S JOURNEY zu bestaunen – eine Geschichte über einen Typen, der mit seinem Fahrrad von Denver nach Peru fährt. Zitat siehe oben. Großes Lob an den “Gringo” Alex für seinen körperlichen Einsatz!

Samstag: Nach einer tollen Ausstellung über die Queen anlässlich ihres diamantenem Thronjubiläums im Cardiff Museum endlich APPY FEET! Aaaaaah, was für ein geiles Gefühl, ich hätte da ewig sitzen können : )

Die kleinen Superfische haben meine Füße ganz weich “geknabbert”.

Sonntag: Totaler Reinfall in Barry Island… Alle Leute hier erzählen uns: “Ooooooh der Strand dort ist sooooo toll, ihr müsst da unbedingt hin, blablabla…” Und dann? Nach einer Stunde Fahrt ein Hundestrand mit grauem Wasser, Algen und diesen furchtbar schrecklichen Spaßattraktionen (Spielecenter, Mini-Jahrmarkt, Hüpfburg, Fish&Chips-Stände und laute Wummer-Musik) á la englisches Seebad – ein Graus!

Karten für das große Rugby-Spiel Schottland vs. Wales waren leider schon Wochen zuvor ausverkauft (allerdings sowieso unbezahlbar), so dass der Trip nach Barry eigentlich ganz klug geplant war, so dachten wir! Naja. Sonntägliches Highlight waren dann doch die tosenden Meuten nach dem Spiel, die durch Cardiff strömten und der nette Schotte am Fenster setzte dem ganzen die Krone auf:

Mittlerweile frage ich mich, ob ich nicht schon alle Cardiff-Busfahrer kennen müsste, so oft wie ich jeden Tag in einen oder mehrere Busse einsteige. Die sind hier wirklich alle super hilfsbereit – wenn du nicht weißt, an welcher Haltestelle du raus musst, frag den netten Busfahrer! Er erinnert sich auch nach einer Stunde Fahrt noch an dich und brüllt dann durch den ganzen Bus: “Next stop: Danescourt!”

Einer war aber letztens nicht sehr lieb zu mir. Ich stand an einer sehr uneinsichtigen Bushaltestelle und er kam um die Ecke geschossen, es war dunkel und er hat mich nicht gleich gesehen und noch gerade so rechtzeitig angehalten und dann gemeint: “Wasn’t a good decision to wear black today”

Ha! Flegel! Mein Mantel ist dunkelblau, kann der nicht gucken?! Und ja, natürlich…. nächstes Mal stecke ich mir ne Bauarbeiterleuchte an den Kopf.

Wünsche euch eine schöne Woche!

R.I.P. Whitney

Hund frisst Mütze. Oder: The importance of road salt.

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Hi folks

Sorry, dass es so lange keinen neuen Eintrag gab… War zu faul. Äh, zu beschäftigt, meine ich. Hoffe, euch allen geht es gut und ihr seid voller Freude gleich die nachfolgenden Zeilen zu verschlingen. Es ist viel passiert!

1. Ich wohne nun woanders – nämlich in der Hauptstadt von Wales, Cardiff!

2. Ich habe eine neue Gastfamilie und die ist alles andere als …mmh, wie kann ich das sagen,… ah!: sauber.

3. Ich arbeite! Oder zumindest tue ich so.

4. Ich kann kein Weissbrot mehr sehen.
Aber der Reihe nach. What happened in Llangollen?

Nicht viel, bis auf einige Pub-Besuche, ein chaotischer Nachrichtensendungsdreh und ein deutsch-spanisch-italienisches Kocherlebnis als Abschlusshappening.

Außerdem war ich in Liverpool, der Stadt der Beatles. Sie sind überall – in den Straßen, den Wegweisern, den Souvenirläden, Museen, den Pubs, den Clubs. Unbelievable! Schade, dass ich kein Beatles-Fan bin.

Mehr hat die Stadt eigentlich auch nicht zu bieten bzw. war nicht genügend Zeit um wirklich alles zu sehen. An was ich mich jedoch noch sehr deutlich erinnern kann, ist die Kathedrale mit der Telefonzelle inside. Der Grund: Beide hatten den selben Architekten.

 

Samstag ging es dann mit meinem Übergepäck nach Cardiff. Und nun ist schon wieder eine Woche rum.

Ich lebe jetzt zusammen mit Anne, ner alleinerziehenden Mutti und ihren zwei Kindern, Toni und Tom, sowie ihrem Hund Digby in Danescourt. Das Essen ist hier etwas besser, immerin gibt es keinen Fasan mehr, leider dominieren dennoch Kartoffeln. Zur Hygiene: Der Hund pinkelt auf Inkontinenz-Matten ins Haus, nach draußen schafft er es für größere Geschäfte leider auch nicht immer, so dass es auf dem Teppich landet. Wenn er nicht so süß und gerade mal 4 Monate alt wäre, könnte man es ihm beinahe übel nehmen. Genauso wie die Aktion, als er letztens die Bommel meiner Mütze beim Wickel hatte und die Hälfte der Bommelfäden heraustrennte – cute!

Warum einige Familienmitglieder es jedoch nicht schaffen die Klospülung nach jeder Sitzung zu betätigen ist mir schleierhaft. Habe den Sinn dahinter noch nicht so ganz verstanden: Ist Wassersparen tatsächlich wichtiger als dem nächsten Toilettenbenutzer Brechreiz zu ersparen? Ich glaube, es ist der Sohn, der das mit dem Spülen nicht so ganz auf die Reihe kriegt. Kein Wunder eigentlich, der hängt den ganzen Tag nur vor seiner X-box. Gegen Toni hingegen hab ich letztens bei Scrabble gewonnen – yeah! Ich bin so kluk. K-l-u-k!

Cardiff City ist wirklich toll! Kein Vergleich zu Llangollen – ich freue mich über jede Spende, die ihr mir auf mein Konto überweist, damit ich mich hier völlig neu einkleiden kann. Mit knapp über einer Viertelmillion Einwohner ist die Stadt jedoch vergleichsweise winzig.

Es ist übrigens auch in Cardiff nach wie vor Mode, bei Minusgraden leichtbekleidet das Haus zu verlassen. Schal oder Mütze trägt man hier erst ab Mitte 40, ein leichtes Strickjäckchen jedoch schon bei -4 Grad.

Über mein Praktikum darf ich leider nicht viel preisgeben, sonst petzt das noch einer. Wenn die Leute wüssten, dass ich schon öfter “home office” hatte… Im Grunde bin ich nun für Marketing und alles andere einer kleinen theatre company in Cardiff zuständig. Bis jetzt habe ich ein paar Emails geschrieben, sowie Poster und Flyer für das Stück entworfen.

Ich hoffe diese Woche gibt es ein bisschen mehr zu tun, denn da starten die Proben und dann auch die Aufführungen des Stückes. “NINE SUITCASES” heißt es und es ist eine One-Man-Show über den in Auschwitz gefangenen ungarisch-jüdischen Belá Zsolt… harter Stoff also. Bin gespannt wie es letztendlich ist.

Birmingham ist nach London die zweitgrößte Stadt in Great Britain und dort war ich am Samstag. Die Stadt ist wirklich riesig, voller Leute und Einkaufsmeilen. Ich verweise an dieser Stelle noch einmal auf eure Mithilfe bezüglich meines Kontostandes !!!

Die Rückfahrt mit dem Luxusliner von National Express war die reinste Hölle. Am nachmittag hatte es nämlich angefangen zu schneien. Und es schnie (?) weiter bis zum Abend. Ein Grund für die Engländer in Panik auszubrechen, maximal 20 km/h zu fahren und so alle Straßen zu blockieren. Keine Winterreifen? Kein Streusalz? Ich frage mich ja immer, ob die alle damals in der Schule das mit den Jahreszeiten nicht verstanden haben… Fast hätte ich jedenfalls den letzten Bus nach Hause nicht geschafft!

Falls ihr es übrigens noch nicht bemerkt habt… einige Leute meinten ja, sie müssten mich unbedingt auf ihren Fotos bei Facebook verlinken. So erfahrt ihr jedenfalls, was ich jeden Tag so anhab ; )

Abschließend möchte ich euch darum bitten, mir eure Fragen an mich in die Facebook-Kommentare zu schreiben. Das können Dinge sein wie: “Warst du schon beinfrei unterwegs?”, “Wie schmeckt Ale eigentlich?” oder “Stimmt es, dass die Briten alle im Frack und Zylinder rumlaufen?” Ehrlich Leute, es wäre mir ein Vergnügen euch weiterzuhelfen!

So long… and thanks for all the fish ! ; )

Holly

Over here… over there… kind of catchy!

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Dear diary,

eine Woche ist nun geschafft. Rückblickend gar nicht mal so übel. Es folgen ein paar kurze Eindrücke und Anekdoten der letzten Tage.

Llangollen mag ja noch so süß und friedlich zwischen den grünen Hügeln von Dee Valley dahinschlummern, aber kommt man dann nach Chester, ist doch endlich aufatmen angesagt: Cafés und Shops so weit das Auge reicht und Dinge von denen man bis dato gar nicht wusste, dass man sie eigentlich  braucht. Ich muss gestehen, dass ich ja schon auf den Seiten der Lufthansa für meinen Rückflug recherchiert habe, ob ich noch ein paar Extrakilo für meinen Koffer dazukaufen kann… Shame on me.

Llangollen hat sich außerdem als ein kleines bisschen unverschämt entpuppt: £1.20 für 6 Packungen Taschentücher??! Nicht im ernst, oder? Und das ist hier noch ein Schnäppchen. Was freue ich mich doch auf Wrexham, wohin ich hoffentlich Ende nächster Woche für mein Praktikum ziehen darf.

Donnerstagabend: Eine heiße Jazzband im “The Sun” -  Pub. Auf der Bühne stehen sechs Herren in der Blüte ihres Lebens. Die Jungs spielen gut. Der Laden ist voll. Voller Groupies, ebenfalls um die 50. Herrlich. In Deutschland gäbe es sowas nicht. Da sitzt man ab 40 brav zu Hause, bügelt oder schaut “Wer wird Millionär”. Freitagabend: Es ist Wochenende. Llangollen hat sich fein gemacht. Ebenfalls wieder im “The Sun” wurden seltsame Gestalten gesichtet. Junge Frauen wackeln bauchfrei mit ihren Speckhüften zu einer Ü40-Rock-Coverband, ein älteres Paar ist sturzbesoffen, knutscht wild herum, geht völlig zur Musik ab, SIE schläft gegen 23 Uhr ein. Verrückt! Je mehr Leute ich hier sehe, desto mehr denke ich, dass hier ein kleines Inzestproblem besteht. Gestern wurden außerdem mehrere junge Damen z.T. Po- jedoch mindestens Beinfrei gesichtet. Die Jugend, ha! Kann sich nicht mal Strumpfhosen leisten… Und T-Shirts werden als Kleider benutzt.

Ich bin mir übrigens sicher, dass ich gestern im Bus den Fahrer vom Knight Bus aus Harry Potter erwischt habe. So wie der gefahren ist, bei den schmalen Straßen und engen Kurven, war es ein Wunder, dass ich nicht sofort brechen musste. Allein wenn ich daran denke, wird mir wieder übel…

Gestern war ich nämlich an der Küste in Barmouth – really cold, but lovely! Vorher gönnte ich mir allerdings ein typical English Breakfast… mmmh!

Heute spazierten wir u.a. zu dem Hügel (der romantische Ausblick, ihr erinnert euch?), wo die Überreste von Dinas Brân stehen. Der Legende nach lebte dort einst eine heiße Jungfrau, die irgendnem Ritter versprochen war. Doch es gab da einen geheimnisvollen Barden, der um ihre Gunst rang und ihr immer Liebeslieder sang. Dennoch hat die Alte den anderen geheiratet und als dann der Barde auf ihrer Hochzeit auftauchte und ein unglaublich tottrauriges Lied darbrachte, starb das Mädel auf der Stelle und folgte ihrem komischen Geistersänger ins Jenseits…

Cool oder?

Jedenfalls… heute war es sehr windig. Und ich meine SEHR windig. Auf dem Weg nach oben zur Ruine wurde das nicht gerade weniger. Es grenzt fast schon an ein Wunder, dass ich hier überhaupt noch sitze und zu euch schreibe! Ich wurde beinahe weggeweht! Ehrlich! Und wenn nicht weggeweht, dann wenigstens vom Wind, ach was rede ich… – vom Sturm! … stark gegen einen harten Stein geschubst und somit fast tödlich verletzt! Und ich konnte nicht mal durch meine Nase atmen, da der Wind meine Nasenflügel zusammengedrückt hat! Aaaaah! TRUE STORY !

Morgen muss ich wieder in die Schule. Oh, ich vermisse die Zeiten, als ich noch bis Mittag ausschlafen konnte… ; )

Stay tuned, es bleibt spannend!

Liebe walisische Grüße an euch,

Holly

When I came to Wales…

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… I saw no people party : )

Welcome to my blog, fellows…

Nachdem ich am Flughafen erstmal den Typen von easyjet verdroschen hab, weil er mich wegen meiner wirklich kleinen Handtasche plus Handgepäcktrolley nicht durchlassen wollte und ich so nochmal 30 Euro blechen musste, lief eigentlich alles ganz glatt… [ACHTUNG: fliegt NIEMALS mit easyjet, es gibt KEIN Essen im Flugzeug, Getränke kosten das DREIfache als normal und man darf nur EIN Handgepäckstück mitnehmen, jedoch sind ZWEI Mülltüten voll mit Sachen plus Rucksack erlaubt... easyjet is very b a d !!]

Ich landete in Manchester, traf dort die anderen aus meiner german group und wurde sicher mit einem Taxibus zu meiner Unterkunft gebracht. Der Ort in dem ich nun wohne, heißt “Llangollen” und beherbergt ca. 3000 Einwohner… ziemlich klein also, mit nur zwei Supermärkten und bis auf einen romantischen Ausblick zur einer Burgruine auf einem Berg, nix.

Meine Gasteltern sind ein süßes älteres Paar, die jeden Abend fernsehen. Heute gab es Fasan (selbst geschossen!) zum Abendessen – mmmh… Dafür habe ich meine Abneigung zu Rosenkohl abgelegt, ich bin gespannt ob meine Landlady sich bezüglich ihrer Kochkünste noch weiter verbessert.

Ich bekomme jeden Tag ein tolles Lunchpaket mit in die Sprachschule, ich fühle mich wie damals mit 10. Allerdings bekommen die anderen Kinder auch noch einen Joghurt, das macht mich traurig.

Die gute Nachricht: Hier im Haus gibt es WLAN.

Die Schlechte: Die Verrückten haben hier 2 Wasserhähne am Waschbecken – für superheiß und superkalt – bisher konnte ich mich noch nicht enscheiden, ob ich entweder erfriere oder verbrenne (beides habe ich schon hinter mir) oder ob ich mich auf die Stöpselvariante einlasse und an keimigen Waschbeckenwasser und Gesichtsbakterien erfreue. We will see. Gestern hatte ich Glück, es kam nur lauwarmes Wasser aus dem “heißen” Hahn Oo

Das Nachtleben hier hab ich auch schon abgecheckt: Gestern im Pub probte ein eigenartig schrulliger Chor älterer Damen melancholisch angehauchte Stücke von u.a. ABBA. Dazu tranken sie Bier… really strange.

Morgen gayts nach Chester für kulturelles Rahmenprogramm und Shopping… Ende nächster Woche werde ich Llangollen (ich bin hier erstmal nur für den Sprachkurs) wohl wieder verlassen und für mein Praktikum nach Wrexham ziehen.

Meine Kamera-Akkus sind schon geladen… bald gibt es vielleicht ein paar Fotos.

Stay tuned!

Cheers,

Holly

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